| Männchen |
Die Amsel nimmt insofern eine Sonderstellung ein,
als daß die Geschlechter, im Gegensatz zu den anderen
Großdrosseln, unterschiedlich gefärbt sind.
Männchen schwarz mit gelbem Augenring. |
| Weibchen |
Weibchen oberseits dunkel- bis olivbraun, unterseits variabel.
Ganz Europa, Nordwest-Afrika bis nach Asien. Wurde
um 1860 nach Australien und Neuseeland eingeführt.
Ursprünglich dicht, unterholzreiche, feuchte Wälder
mit vegetationsfreien oder armen Stellen.
In Mitteleuropa heute in allen Bereichen. Kulturfolger. |
| Weibchen |
Omnivor, aber tierische Kost (Insekten, Regenwürmer etc.)
wenigstens in kleineren Mengen stets notwendig. |
| Weibchen |
Zur Brutzeit überwiegend tierische Kost, zum Spätsommer
verstärkt Früchte. Die Amsel kann kleinere Schnecken
»knacken« , stiehlt allerdings auch die von anderen Arten.
Brutzeit Mitte April bis Mitte Juni. Nestplatz vielseitig,
meist etwas versteckt, von oben geschützt, auf fester
Unterlage und nicht in allzu großer Bodenhöhe.
Nester in Büschen, Bäumen oder in Gebäuden. |
| Männchen |
Geschlechtsreife im 1. Lebensjahr. Die Jungen werden
für 2-3 Wochen gefüttert.
Ein Paar kann 3-4 Bruten im Jahr aufziehen.
Bei uns Standvogel. Ältester Ringvogel um 17 Jahre. |
| Männchen |
Bei der Amsel sind von Zeit zu Zeit Tiere mit
einem sogenannten Teilambinotismus zu finden.
Erklärt wird diese Form so, dass die Fressfeinde
der Amsel mehr und mehr fehlen und so die Tiere
ihre Tarnung nicht mehr brauchen. |
| Männchen |
Das Gerücht, dass ein Ballungsräumen diese albinotischen
Tiere häufiger vorkommen, ist wohl damit zu erklären,
dass die Dichte der Amseln in diesen Gebieten größer ist. |
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