| Männchen |
Der Neuntöter ist ein ca. 17 cm großer Vogel, den man
gelegentlich auf freien Flächen beobachten kann.
Die Geschlechter unterscheiden sich in der Färbung des Gefieders.
Die Männchen sind unterseits rötlich-weiß,
am Rücken und auf den Flügeln rotbraun gefärbt.
Sie haben einen grauen Scheitel, Nacken und Bürzel,
breite schwarze Augenstreifen und einen schwarzen,
an der Basis weiß gesäumten Schwanz.
Weibchen sind oberseits braun gefärbt, mit heller
graubraunem Nacken und Bürzel und dunkleren Augenstreifen.
Ihre Unterseite ist hellgrau und durch dunklere Federsäume quergewellt.
Als Zugvogel ist der Neuntöter in Europa von Ende April bis September anwesend.
Der Neuntöter bewohnt offenes Gelände, das einerseits
Büsche und Hecken als Neststandorte, andererseits
niedrige Bodenvegetation mit reichlich Insekten bietet.
Er bevorzugt dornige Sträucher (z.B. Weißdorn, Schlehdorn),
besonders am Anfang und am Ende einer Hecke.
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus großen Insekten,
seltener aus kleinen Wirbeltieren. Indem er seine Beute
an Dornen und Stacheln, notfalls auch am Stacheldrahtzaun
aufspießt, schafft er Vorräte für schlechte Tage.
Neuntöter verpaaren sich grundsätzlich nur für die Dauer einer Brutsaison.
Das napfförmige Nest wird von beiden Partnern aus Pflanzenstängeln,
dünnen Zweigen und Moos gebaut und innen mit Federn gepolstert.
Das Weibchen legt 4-6 Eier und bebrütet sie etwa zwei Wochen lang.
Schon nach weiteren zwei Wochen verlassen die Jungvögel das Nest. |
| Männchen |
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus großen Insekten,
seltener aus kleinen Wirbeltieren. Indem er seine Beute
an Dornen und Stacheln, notfalls auch am Stacheldrahtzaun
aufspießt, schafft er Vorräte für schlechte Tage. |
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