| Falter Männchen Oberseite |
Dieser Falter ist gar nicht so selten.
In geeigneten Lebensräumen (siehe Foto unten) kann man den
männlichen Falter als bräunlich-gelben Fleck im wilden
Zickzackflug durch lichte Buchenwälder umherfliegen sehen. |
| Falter Männchen Unterseite |
Hier die Unterseite von Aglia tau. Sie ist ähnlich
wie die Oberseite aber wesentlich schlichter. |
| Falter Weibchen Oberseite |
Hier das Weibchen vom Nagelfleck.
Es ist um einiges größer als das Männchen
und in der Grundfarbe etwas heller. |
| Falter Weibchen Unterseite |
Die Weibchen verströmen Duftstoffe, die die Männchen
aus vielen hundert Metern bis Kilometern zu sich locken. |
| Falter Weibchen Oberseite |
Die Weibchen sieht man sehr selten, da sie meist
nur nachts umherfliegen und am Tage versteckt
an Bäumen oder niedrigen Sträuchern sitzen. |
| Falter Weibchen Unterseite |
Hier ein Weibchen an einer Buche in ca. einem Meter Höhe sitzend. |
| Falter Weibchen Oberseite |
Die Oberseite dieses Weibchens ist hier nur durch
einen Zufall zu sehen. Das Tier ist wohl nur knapp
einer Eule oder Fledermaus entkommen, hat aber dabei
die komplette linke Flügelhälfte veroren.
Durch diesen Umstand kann man nun auch die Oberseite der Flügel sehen. |
| Falter Männchen Oberseite |
Die Weibchen sind nachtaktiv und sitzen tagsüber ruhend
an niedrigem Gehölz in Bodennähe und senden schon kurz
nach dem Schlupf Duftstoffe aus, um die männlichen Falter anzulocken. |
| Falter Männchen Oberseite |
Der Nagelfleck ist zusammen mit dem Kleinen Nachtpfauenauge.
unser schönster Nachtfalter |
| Falter Männchen Oberseite |
Seinen Namen verdankt der Nagelfleck von der nagelförmigen
Zeichnung im Auge des Vorder- und Hinterlügels. |
| Falter Männchen Oberseite |
Die Falter fliegen je nach Höhenlage schon ab Anfang
April bis Mitte Mai an geeigneten Stellen gar nicht
so selten, so dann man durchaus zur Hauptflugzeit
5 - 10 Männliche Falter pro Stunde zählen kann. |
| Falter Männchen Oberseite |
Mit den riesigen Antennen kann das Männchen die Duftstoffe
der Weiblichen Falter ähnich den Kleinen Nachtpfauenauge
bis zu 10 Km weit empfangen und landet dort punktgenau. |
| Falter Weibchen Oberseite |
Die Antennen des Weibchen sind dünn,
denn sie werden nicht in dem Maße zur
Partnersuche gebraucht, wie des Männchens. |
| Falter Männchen Unterseite |
Hier nochmal die Unterseite von Aglia tau. |
| Ei |
Das oben gezeigte Weibchen hat mir noch vier Eier abgelegt. |
| Ei |
Das Ei ist Oval, glatt und braun.
Es wird einzeln oder in kleineren Gruppen an den
Zweigen und am Stamm der Nahrungspflanze abgelegt. |
| Raupe L1 |
Hier die frisch geschlüpften Raupen,
mit ihren für die Art typischen "Antennen". |
| Raupe L1 |
Diese Auswüchse verschwinden mit späteren Häutungsstadien.
Über ihren Nutzen wird spekuliert, evtl.
sind es Abstandhalter zu Artgenossen. |
| Raupe L2 |
Hier vermute ich schon das zweite Larvenstadium. |
| Raupe L2 |
Selten - eine im Freiland gefundene Raupe von Aglia tau.
Sie saß in Kopfhöhe an einem niedrigen Buchenbusch am Waldweg. |
| Raupe L3 |
Die Raupe im dritte Larvenstadium hat immer noch die Antennen. |
| Raupe L3 |
Die Raupe ist auch noch im dritten Larvenstadium. |
| Raupe L4 |
Im letzten Stadium. Die Raupe ist nun richtig fett. |
| Raupe L4 |
Noch ein wenig fressen und dann verpuppt sie sich in Laubstreu. |
| Puppe |
Die Puppe fertigt sich am Boden zwischen
herabgefallenem Laub ein lockeres Gespinnst.
Auf dem Foto erkennt man rechts über der
Puppe die abgestreifte Raupenhaut. |
| Puppe |
Hier die Puppe des Falters. |
| Puppe |
Der auf diesem Foto gut sichtbaren
breiten Fühlerscheide nach zu urteilen,
wird dieser Falter wohl ein Männchen. |
| Puppe |
Die Rückenansicht der Aglia tau-Puppe. |
| Das Fluggebiet des Falters |
In solchen lichten Hallenwäldern kann man den
Nagelfleck besonders häufig beobachten. |
| Das Fluggebiet des Falters |
Auch in Mischwäldern und jüngerem Baumbestand
kann man ihn oft beobachten. |
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